Ausgangsmodenfilter

Das Strahlprofil des GEO600-Lasers vor (links) und hinter (rechts, vergrößert) dem Ausgangsmodenfilter. Der Modenfilter entfernt durch Mehrfachreflektionen Strahlbestandteile, die vom gleichmäßigen Strahlprofil abweichen. Die Unregelmäßigkeiten entstehen durch Imperfektionen an Spiegeln im Detektor.

Die Umsetzung eines Ausgangsmodenfilters ist ein weiteres Forschungsfeld von internationalem Interesse.

In einem Gravitationswellen-Detektor ist das Gravitationswellensignal im Ausgangsstrahl des Interferometers versteckt. Aufgrund mikroskopischer Defekte in den Spiegeln von GEO600 befindet sich im Ausgangsstrahl auch Licht, das kein Gravitationswellensignal trägt. Dieses Licht verdeckt das von GEO600 gesuchte Signal und muss daher entfernt werden.

Der 2009 implementierte Ausgangsmodenfilters ist eine Anordnung von Spiegeln, ein so genannter optischer Resonator, der nur das Licht durchlässt, das das Gravitationswellensignal trägt. Die genaue Designauswahl eines solchen Resonators und das beste System zur Steuerung der Resonatorausrichtung sind ein aktives Forschungsgebiet, zu dem GEO600 wichtige Beiträge leistet

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