Automatische Ausrichtung

GEO600 war der erste Gravitationswellen-Detektor, der Strahlzentrierung mittels Wellenfrontsensoren nutzte, und der erste, der die besondere Ausrichtungsgeometrie von Dreispiegel-Modenfiltern beschrieb.

Die Strahlzentrierung mittels Wellenfrontsensoren wird von Advanced LIGO verwendet und war ein entscheidender Schritt für die Stabilität bei der Implementierung im Jahr 2014. Virgo verwendet dieses Verfahren ebenfalls.

Der LIGO-Hanford-Detektor experimentierte mit der Verwendung von Signalen am dunklen Detektorausgang für die Strahlzentrierung der Michelson-Ausrichtung zur Erhöhung der Stabilität. Diese Technik wurde bie GEO600 erfunden und erstmals dort demonstriert, um das Ausleseverfahren stabiler zu machen.

Insgesamt werden 260 Regelkreise benötigt, um die GEO600-Spiegel zum Messpunkt zu bewegen, sie dort zu halten und externe Vibrationen des Systems zu dämpfen.

Relevante Veröffentlichungen

1.
H. Grote (for the LIGO Scientific Collaboration)
The GEO 600 status
Classical and Quantum Gravity, Volume 27, Number 8 (2010)
2.
H. Grote, Gerhard Heinzel, A. Freise, S. Goßler, B. Willke, H. Lück, H. Ward, M. M. Casey, K. A. Strain, D. Robertson, J. Hough, and K. Danzmann
Automatic beam alignment for the mode-cleaner cavities of GEO 600
Applied Optics Vol. 43, Issue 9 (2004)
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