Novmeber 2016 – Advanced LIGO-Detektoren beginnen mit zweitem Beobachtungslauf „O2”

Gemeinsame Beobachtungen von GEO600 mit den Advanced-LIGO-Instrumenten
Das Gravitationswellen-Observatorium GEO600 befindet sich in Ruthe bei Sarstedt, rund 20 Kilometer südlich von Hannover. Es ist ein Laser-Interferometer mit 600 Meter langen Armen mit dem die AEI-Wissenschaftler nach den von Albert Einstein vorhergesagten winzigen Raumzeitkräuselungen suchen. Bild vergrößern
Das Gravitationswellen-Observatorium GEO600 befindet sich in Ruthe bei Sarstedt, rund 20 Kilometer südlich von Hannover. Es ist ein Laser-Interferometer mit 600 Meter langen Armen mit dem die AEI-Wissenschaftler nach den von Albert Einstein vorhergesagten winzigen Raumzeitkräuselungen suchen. [weniger]

Am Mittwoch, den 30. November 2016 starteten die Gravitationswellen-Detektoren Advanced LIGO (aLIGO) in den USA und GEO600 in der Nähe von Hannover, Deutschland, offiziell ihren zweiten Beobachtungslauf "O2". Die Empfindlichkeit von aLIGO ist besser als bei der ersten Beobachtungskampagne (O1), bei der Gravitationswellen von zwei Paaren kollidierender Schwarzer Löcher beobachtet wurden. Die Forschenden der LIGO Scientific Collaboration am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut, AEI) in Hannover und Potsdam haben die Datenanalysewerkzeuge, die Modellierung der Quellen und die Detektortechnologie weiter verbessert. Sie sind maßgebliche Partner in der internationalen Kollaboration und erwarten, dass weitere Signale in O2 nachgewiesen werden.

Lesen Sie mehr über „O2“ in dieser Pressemitteilung.

 
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