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Dr. Benjamin Knispel
Dr. Benjamin Knispel
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Max Planck Institute for Gravitational Physics, Hannover

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Open Day

Tag der Offenen Tür bei GEO600

Auf Einsteins Spuren das Gravitationswellen-Observatorium bei Sarstedt besichtigen

June 05, 2014

Am Sonntag, den 15. Juni 2014, öffnet das deutsch-britische Gravitationswellen-Observatorium GEO600 nahe Sarstedt seine Türen für alle Interessierten. Zwischen 11 und 18 Uhr informieren Wissenschaftler des Albert-Einstein-Instituts (AEI) Hannover vor Ort über die Suche nach Gravitationswellen, deren Existenz Albert Einstein vor rund 100 Jahren vorhersagte.
The gravitational-wave observatory GEO600 is located in Ruthe near Sarstedt, 20 kilometers south of Hannover. It is a laser interferometer with 600 meter long arms used by AEI scientists to search for the tiny space-time ripples predicted by Albert Einstein. Zoom Image
The gravitational-wave observatory GEO600 is located in Ruthe near Sarstedt, 20 kilometers south of Hannover. It is a laser interferometer with 600 meter long arms used by AEI scientists to search for the tiny space-time ripples predicted by Albert Einstein. [less]

Neue Astronomie
Seit tausenden von Jahren blickt die Menschheit in den Sternenhimmel, seit hunderten von Jahren bauen sie immer leistungsfähigere Teleskope. Doch auf diese Weise lassen sich nur etwa vier Prozent unseres Universums beobachten.

In den kommenden Jahren werden wir zum ersten Mal mittels Gravitationswellen ein neues Fenster zum Universum aufstoßen. Daran wird GEO600 maßgeblich beteiligt sein, denn hier werden wesentliche Technologien zum Aufspüren von Gravitationswellen entwickelt und erprobt.

Gravitationswellen – Einsteins Vermächtnis
Mit der Allgemeinen Relativitätstheorie entwarf Albert Einstein im Jahr 1915 ein völlig neues Bild von unserer Welt. Eine Konsequenz seiner Theorie ist die Existenz von Gravitationswellen, winziger Kräuselungen der Raumzeit, die den Raum abwechselnd stauchen und dehnen. Sie entstehen in kosmischen Großereignissen wie Sternexplosionen oder wenn Neutronensterne miteinander verschmelzen.

Den winzigen Längenänderungen wollen die GEO600-Wissenschaftler mit Hilfe eines Laser-Interferometers auf die Spur kommen, das zwei senkrecht zueinander verlaufende 600 Meter lange Laserlichtstrecken hochpräzise vermisst. Selbst starke Gravitationswellen verändern die Armlänge nur um Bruchteile eines Atomkerndurchmessers – so genau misst GEO600 bereits heute.

Einblicke in die Spitzenforschung
Beim Tag der Offenen Tür am 15. Juni erhalten Besucher zwischen 11 und 18 Uhr anhand von Exponaten, Kurzvorträgen und Gesprächen mit Wissenschaftlern aus erster Hand Informationen über die Forschung am Gravitationswellen-Observatorium GEO600. Es werden außerdem nach Bedarf Führungen über das Detektorgelände und in das Herz der Messanlage angeboten.


Anfahrt von Hannover und Parken

Mit dem Auto: Nehmen Sie die B6 (Messeschnellweg) nach Süden und biegen Sie bei „Sarstedt/Heisede“ rechts ab. Rechts abbiegen nach Heisede, dann bei „Schulenburg/Ruthe“ links ab. In Ruthe rechts abbiegen. Nach dem Überqueren der Leine am EXPO-Zeichen (bzw. an dem weißen Hinweisschild „Universität Hannover/Versuchsgelände“ oder dem grünen Hinweisschild „Schäferberg“) rechts abbiegen.

Bei Anreise mit dem Auto nutzen Sie bitte die Parkmöglichkeiten des zeitgleich stattfindenden „Tag des Offenen Hofs“ auf dem Lehr- und Forschungsgut in Ruthe. Von dort ist es ein kleiner Spaziergang bis zum Zentralgebäude des Gravitationswellen-Observatoriums entlang der 600 Meter langen Lasermessstrecke von GEO600. Der Weg ist mit Informationstafeln gekennzeichnet.

Anfahrtsbeschreibung und Umgebungskarte

 
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