Gravitationswellen-Astronomie im Weltraum: LISA und LISA Pathfinder

Der LISA-Film zeigt den Aufbau und Betrieb des geplanten Gravitationswellen-Detektors LISA (Laser Interferometer Space Antenna) im Weltraum.

Film über LISA

© Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik/Milde Marketing Wissenschaftskommunikation

LISA Pathfinder Vodcasts

Unsere LISA Pathfinder Vodcasts dokumentieren die Entstehung von LISA Pathfinder. LISA Pathfinder ist ein Technologiedemonstrator für LISA und wird Kernkompenenten der hochpräzisen Messtechnologie von LISA im Weltraum testen. Das Herz des Satelliten ist ein Interferometer, das die Entfernung von zwei Testmassen auf Picometer genau misst. Das Interferometer arbeitet mit einem hoch stabilisierten Laser.

Der Laser lernt fliegen

Eine kürzlich durchgeführte Testreihe sollte herausfinden, ob der Laser an Bord von LISA Pathfinder den starken Beschleunigungskräften eines Raketenstarts standhalten kann. Ingenieure von Tesat Spacecom unternahmen gemeinsam mit Wissenschaftlern des Albert-Einstein-Instituts in Hannover sogenannte Vibrationstests des Laser in den Laboren von Tesat Spacecom. Dabei wurde der Laser starken Beschleunigungen bei verschiedenen Frequenzen ausgesetzt. Erfahren Sie mehr in unserem Film.

Die Vermessung der Ruhe

Die LISA Pathfinder soll die perfekte Ruhe würfelförmiger Testmassen im Weltall vermessen. Doch diese Aufgabe ist alles andere als einfach. Gegen was soll die absolute Ruhe gemessen werden? Die beste Lösung ist, zwei Testmassen zu verwenden und Schwankungen in deren gegenseitigem Abstand zu vermessen.
Mit dieser Methode wollen Wissenschaftler die extrem kleinen relativen Längenänderungen messen, die von Gravitationswellen erzeugt werden. LISA, die "Laser interferometer Space Antenna" wird diese Kräuselungen der Raumzeit mit drei Satelliten direkt messen. LISA Pathfinder wird die dazu verwendeten freifallenden, störungsfreien Testmassen im Weltall überprüfen.

Licht auf der Optischen Bank: Herzstück der LISA Pathfinder Mission erfolgreich getestet

Jede Weltraummission durchläuft vor ihrem Start ausführliche Tests, um sicherzustellen, das alle Elemente die immensen, beim Start wirkenden Kräfte überstehen und anschließend ihre Aufgaben im Weltraum erfüllen können. Die LISA Pathfinder-Mission (LPF) hat auf diesem Wege jetzt ein wichtiges Ziel erreicht: Das Herzstück der Mission, ein in Hannover und Glasgow entwickeltes hochsensibles Präzisionsmesssystem, wird die beim Raketenstart auftretenden Kräfte von bis zu einem 35-fachen der Erdanziehungskraft (35 g) ohne Schaden aushalten und im Weltraum präzise arbeiten können. Das haben jetzt Tests am Institute for Gravitational Research (IGR) der Universität Glasgow ergeben.

LISA Pathfinder: vom CAD-Modell zur flugfähigen Hardware

Die LISA-Pathfinder-Mission hat einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht: Ihr Herzstück, die optische Bank, wurde jetzt in den Kern des Satelliten integriert. Dr. Christian Killow (Scottish Universities Physcis Alliance Advanced Fellow) sagte: "Es ist schön zu sehen, wie CAD-Modelle sich in wirkliche Hardware verwandeln!"

 
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