Anmerkung

*Jede Kurve stellt eine Amplituden-Spektraldichte (ASD) dar, die mit Hilfe der LPSD-Methode [1] und Daten einer Zeitreihe h(t) von 100 Sekunden aus den angegebenen Datenläufen gewonnen wurde.

1.
M. Tröbs, G. Heinzel
Improved spectrum estimation from digitized time series on a logarithmic frequency axis

Empfindlichkeitskurven von GEO600

Die sogenannte "Empfindlichkeitskurve" stellt das frequenzabhängige Restrauschen des Detektors dar. Die Empfindlichkeit von GEO600 hängt von der Bandbreite ab, die wiederum von der Größe der Signalüberhöhung abhängt. Die Signalüberhöhung von GEO600 bietet so die Möglichkeit, die spektrale Charakteristik des Detektors zu verändern, besonders jene auf Grund des Schrotrauschens. Dadurch dass man eine niedrige oder hohe Reflektivität des Spiegels zur Signalüberhöhung wählt, kann man entweder ein breitbandiges oder ein schmalbandiges Verhalten des Detektors einstellen.

Zuletzt veröffentlichte Empfindlichkeitskurven von GEO600, LIGO und Virgo

Zuletzt veröffentlichte Empfindlichkeitskurven von GEO600, LIGO und Virgo im direkten Vergleich. Bild vergrößern
Zuletzt veröffentlichte Empfindlichkeitskurven von GEO600, LIGO und Virgo im direkten Vergleich.

Typische Empfindlichkeiten [png]

Empfindlichkeit während aller Aufnahmen

<span>Typische Empfindlichkeitskurven von GEO600 w&auml;hrend aller wissenschaftlichen Datenaufnahmen</span> Bild vergrößern
Typische Empfindlichkeitskurven von GEO600 während aller wissenschaftlichen Datenaufnahmen

Typische Empfindlichkeit*: [png], [pdf], [fig]

S6e (Juni - August 2011)

Typische Empfindlichkeitskurve von GEO600 w&auml;hrend&nbsp;der wissenschaftlichen Datenaufnahme Nr. 6e. Bild vergrößern
Typische Empfindlichkeitskurve von GEO600 während der wissenschaftlichen Datenaufnahme Nr. 6e.
  • Datenrate: 84 % von 94 Tagen
  • Typische Empfindlichkeit*: [ascii], [png], [pdf], [fig]

S6 (7. Juli 2009 - 10. Oktober 2010)

Typische Empfindlichkeitskurve von GEO600 w&auml;hrend&nbsp;der wissenschaftlichen Datenaufnahme Nr. 6. Bild vergrößern
Typische Empfindlichkeitskurve von GEO600 während der wissenschaftlichen Datenaufnahme Nr. 6.
  • Datenrate: 47 % von 460 Tagen
  • Typische Empfindlichkeit*: [ascii], [png], [pdf], [fig]

S5 24/7 (2. Mai - 15. Oktober 2006)

Während des dritten Quartals 2005 erreichten die Gravitationswellendetektoren ihre geplante Empfindlichkeit. Am 4. November 2005 begann LIGO die wissenschaftliche Datenaufnahme Nr. 5, die am 30. September 2007 endete. GEO600 machte von Mai bis Oktober 2006 bei S5 mit, Virgo vom 18. Mai 2007 bis zum Ende von S5 ("S5/VSR1").

Typische Empfindlichkeitskurve von GEO600 w&auml;hrend der wissenschaftlichen Datenaufnahme Nr. 5 (24/7). Bild vergrößern
Typische Empfindlichkeitskurve von GEO600 während der wissenschaftlichen Datenaufnahme Nr. 5 (24/7).
  • Datenrate: 91 % von 167 Tagen
  • Typische Empfindlichkeit*: [ascii], [png], [pdf], [fig]
  • Frequenzen zur Kalibrierung: [ascii]
  • Beschreibung der Konfiguration: [ascii]

S5 nachts und am Wochenende (20. Januar - 1. Mai 2006)

Typische Empfindlichkeitskurve von GEO600 w&auml;hrend&nbsp;der wissenschaftlichen Datenaufnahme Nr. 5 (nachts und am Wochenende). Bild vergrößern
Typische Empfindlichkeitskurve von GEO600 während der wissenschaftlichen Datenaufnahme Nr. 5 (nachts und am Wochenende). [weniger]
  • Datenrate: 57 % von 2425 Stunden
  • Typische Empfindlichkeit*: [ascii], [png], [pdf], [fig]
  • Frequenzen zur Kalibrierung: [ascii]
  • Beschreibung der Konfiguration: [ascii]

S4 (22. Februar - 24 März 2005)

Typische Empfindlichkeitskurve von GEO600 w&auml;hrend&nbsp;der wissenschaftlichen Datenaufnahme Nr. 4. Bild vergrößern
Typische Empfindlichkeitskurve von GEO600 während der wissenschaftlichen Datenaufnahme Nr. 4.
  • Datenrate: 96,6 % von 500 Stunden
  • Typische Empfindlichkeit*: [ascii], [png], [pdf], [fig]
  • Frequenzen zur Kalibrierung: [ascii]
  • Beschreibung der Konfiguration: [ascii]

S3 II (30. Dezember 2003 - 13. Januar 2004)

Die dritte wissenschaftliche Datenaufnahme der "LIGO Scientific Collaboration" (LSC) fand zwischen dem 1. November 2003 und dem 9. Januar 2004 statt. Der Probebetrieb lieferte ein stabil laufendes DRMI erst zwei Wochen vor dem Beginn von S3, deshalb war wenig Zeit zum Testen und zur Empfindlichkeitsoptimierung. Daher wurde entschieden, dass GEO600 etwa eine Woche zu Beginn von S3 laufen und dann aussetzen sollte, um die Empfindlichkeit und Stabilität des Detektors zu verbessern. Anschließend sollte GEO600 wieder an der Datenaufnahme teilnehmen.

Daher wurde die S3-Datenaufnahme in zwei verschiedene Zeiträume aufgeteilt, die etwas unterschiedliche Interferometer-Konfigurationen und Empfindlichkeiten haben. Der erste lief vom 5. bis 11. November, der zweite vom 30. Dezember bis zum 13. Januar (ein paar Tage nach dem Ende von LSC S3). Wir bezeichnen sie als S3 I und S3 II.

Typische Empfindlichkeitskurve von GEO600 w&auml;hrend&nbsp;der wissenschaftlichen Datenaufnahme Nr. 3 (II). Bild vergrößern
Typische Empfindlichkeitskurve von GEO600 während der wissenschaftlichen Datenaufnahme Nr. 3 (II).
  • Datenrate: 98,7 % von 337 Stunden
  • Typische Empfindlichkeit*: [ascii], [png], [pdf], [fig]
  • Frequenzen zur Kalibrierung: [ascii]
  • Beschreibung der Konfiguration: [ascii]

S3 I (5. November - 12. November 2003)

Typische Empfindlichkeitskurve von GEO600 w&auml;hrend&nbsp;der wissenschaftlichen Datenaufnahme Nr. 3 (I). Bild vergrößern
Typische Empfindlichkeitskurve von GEO600 während der wissenschaftlichen Datenaufnahme Nr. 3 (I).
  • Datenrate: 95,1 % von 169,5 Stunden
  • Typische Empfindlichkeit*: [ascii], [png], [pdf], [fig]
  • Frequenzen zur Kalibrierung: [ascii]
  • Beschreibung der Konfiguration: [ascii]

S1 (23. August - 9. September 2002)

Im Herbst 2002 wurde eine erste gemeinsame Datenaufnahme (S1) aller drei LIGO-Detektoren zusammen mit GEO600 unternommen. Sie bestand aus 17 Tagen meist ununterbrochenem Betriebs. Da die Detektoren noch nicht die gewünschte Empfindlichkeit erreicht hatten, war der hauptsächliche Zweck, die Datenaufnahme und -analyse zu erproben.

Typische Empfindlichkeitskurve ohne Signal&uuml;berh&ouml;hung von GEO600 w&auml;hrend&nbsp;der wissenschaftlichen Datenaufnahme Nr. 1. Bild vergrößern
Typische Empfindlichkeitskurve ohne Signalüberhöhung von GEO600 während der wissenschaftlichen Datenaufnahme Nr. 1.
  • Datenrate: 98,5 % von 408 Stunden
  • Typische Empfindlichkeit*: [ascii], [png], [pdf], [fig]
  • Frequenzen zur Kalibrierung: [ascii]
  • Beschreibung der Konfiguration: [ascii]
 
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