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Albert-Einstein-Institut Hannover

Dr. Harald Lück
Gruppenleiter
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Albert-Einstein-Institut Hannover

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Prof. Dr. Benno Willke
Gruppenleiter Laserentwicklung und Advanced LIGO
Telefon:+49 511 762-2360Fax:+49 511 762-2784

Albert-Einstein-Institut Hannover

http://www.aei.mpg.de/

GEO600: Forschungs-Highlights

In den letzten Jahren hat sich GEO600 zu einer internationalen Denkfabrik und einem Forschungszentrum für den Gravitationswellen-Nachweis entwickelt. Hier wurden neue Technologien ersonnen, die jetzt weltweit in Gravitationswellen-Detektoren eingesetzt werden.

Neue Technologien
Die neuen Schlüsseltechnologien umfassen hochstabiles Laserlicht, Dreifachpendel für die Spiegelaufhängungen und eine optische Methode, um das Laserlicht und das Gravitationswellen-Signal zu verstärken. Diese Technologien wurden am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut / AEI) Hannover und der Leibniz Universität Hannover entwickelt, in enger Zusammenarbeit mit dem Laserzentrum Hannover eV (LZH) und der schottischen Universität Glasgow.


Forschungsergebnisse

Seit 2009 hat das GEO-Hochfrequenz-Ausbauprogramm begonnen, um GEO600 ein weiteres Mal auf das technisch Mögliche zu verbessern. Zu den Techniken der nächsten Generation, die in GEO600 seit 2009 eingebaut wurden, gehören die Verwendung von gequetschtem Licht, der Einbau eines Modenfilters für das Signal, eine stärkere Laser-Ausgangsleistung, eine Kompensation der thermischen Verformung der Optik, eine andere Auslesung des Detektors und eine Veränderung im Signalrecycling.

GEO-HF und gequetschtes Licht

Seit 2009 hat das GEO-Hochfrequenz-Ausbauprogramm begonnen, um GEO600 ein weiteres Mal auf das technisch Mögliche zu verbessern. Zu den Techniken der nächsten Generation, die in GEO600 seit 2009 eingebaut wurden, gehören die Verwendung von gequetschtem Licht, der Einbau eines Modenfilters für das Signal, eine stärkere Laser-Ausgangsleistung, eine Kompensation der thermischen Verformung der Optik, eine andere Auslesung des Detektors und eine Veränderung im Signalrecycling. [mehr]
<span class="text"><span class="text">Der Gravitationswellen-Detektor Advanced LIGO (aLIGO) wird letztendlich mehr als zehnmal empfindlicher sein und das über einen viel breiteren Frequenzbereich als der ursprüngliche Detektor. Im ersten Messlauf „O1“ war aLIGO bereits rund viermal empfindlicher als zuvor. GEO600 ist Partner beim aLIGO-Projekt; sein Beitrag ist das prästabilisierte Lasersystem (PSL) für alle aLIGO-Detektoren. Darüberhinaus sind GEO-Wissenschaftler an den Probeläufen und dem Betrieb der LIGO-Interferometer beteiligt.</span></span>

Advanced LIGO

Der Gravitationswellen-Detektor Advanced LIGO (aLIGO) wird letztendlich mehr als zehnmal empfindlicher sein und das über einen viel breiteren Frequenzbereich als der ursprüngliche Detektor. Im ersten Messlauf „O1“ war aLIGO bereits rund viermal empfindlicher als zuvor. GEO600 ist Partner beim aLIGO-Projekt; sein Beitrag ist das prästabilisierte Lasersystem (PSL) für alle aLIGO-Detektoren. Darüberhinaus sind GEO-Wissenschaftler an den Probeläufen und dem Betrieb der LIGO-Interferometer beteiligt. [mehr]
Seit September 2011, nach dem Ende der S6e-Datenaufnahme, ist GEO600 in das sogenannte "Astrowatch"-Programm eingebunden. Während die LIGO- und Virgo-Detektoren ihre entsprechenden Verbesserungsprogramme verfolgen (Advanced LIGO und Advanced Virgo), ist GEO600 der empfindlichste und der einzige interferometrische Gravitationswellen-Detektor in Betrieb.

GEO600 Astrowatch

Seit September 2011, nach dem Ende der S6e-Datenaufnahme, ist GEO600 in das sogenannte "Astrowatch"-Programm eingebunden. Während die LIGO- und Virgo-Detektoren ihre entsprechenden Verbesserungsprogramme verfolgen (Advanced LIGO und Advanced Virgo), ist GEO600 der empfindlichste und der einzige interferometrische Gravitationswellen-Detektor in Betrieb. [mehr]
<span>Die sogenannte "Empfindlichkeitskurve" stellt das frequenzabhängige Restrauschen des Detektors dar. Die Empfindlichkeit von GEO600 hängt von der Bandbreite ab, die wiederum von der Größe der Signalüberhöhung abhängt. Die Signalüberhöhung von GEO600 bietet so die Möglichkeit, die spektrale Charakteristik des Detektors zu verändern, besonders jene auf Grund des Schrotrauschens.</span>

Empfindlichkeitskurven von GEO600

Die sogenannte "Empfindlichkeitskurve" stellt das frequenzabhängige Restrauschen des Detektors dar. Die Empfindlichkeit von GEO600 hängt von der Bandbreite ab, die wiederum von der Größe der Signalüberhöhung abhängt. Die Signalüberhöhung von GEO600 bietet so die Möglichkeit, die spektrale Charakteristik des Detektors zu verändern, besonders jene auf Grund des Schrotrauschens. [mehr]
Technische Details über GEO600: Das optische Schema, die Software zur Interferometer-Simulation, der Reinraum, die monolithischen Aufhängungen,...

Technische Daten

Technische Details über GEO600: Das optische Schema, die Software zur Interferometer-Simulation, der Reinraum, die monolithischen Aufhängungen,... [mehr]
<span>Der Atlas-Computercluster ist der größte und leistungsfähigste Rechner der Welt, der zur Suche nach Gravitationswellen und zur Datenanalyse eingesetzt wird.</span>

Datenanalyse

Der Atlas-Computercluster ist der größte und leistungsfähigste Rechner der Welt, der zur Suche nach Gravitationswellen und zur Datenanalyse eingesetzt wird. [mehr]
 
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